Umlaufvermögen
Definition
Umlaufvermögen bezeichnet im Kontext der Finanzbuchhaltung alle Vermögensgegenstände, die nur kurzfristig im Unternehmen verbleiben und nicht dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen. Damit bildet es das Gegenstück zum Anlagevermögen und dient vor allem der Liquiditätssicherung, um die kurzfristige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten. Zum Umlaufvermögen gehören beispielsweise:
- Vorräte für Produktion oder Verkauf (Rohstoffe, Verbrauchsgüter oder Waren)
- geleistete Anzahlungen
- offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
- Wertpapiere (Aktien oder Anleihen)
- liquide Mittel (Kassenbestände oder Bankguthaben)
In TRASER DMS 365 wird der Wert des Umlaufvermögens für Einkauf und Verkauf in der Ist-Kalkulation angezeigt. Ein Assistent erleichtert die Umbuchung von Umlaufvermögen in Anlagevermögen. Es ist ebenfalls möglich, kalkulatorische Abschreibungen für Serviceartikel zu berechnen, um die Wertminderung während der Nutzungsdauer einer Maschine abzubilden.